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Date Posted: 23/11/06 4:06
Author: just
Subject: -----------

wieder da, wo ich herkomme. habe es ja wirklich versucht, mein leben in den griff zu bekommen, ins leben zu kommen. aber das ganze jahr lief völlig daneben, zu viel um es zu erzählen. und sylvester hab ich noch gedacht, nächstes jahr kann es nur besser werden. hab ich aus dem verdammten leben immer nocht nichts gelernt? wenn man denkt, es geht nicht mehr tiefer, dass es sehr wohl noch tiefer geht? das das leben ein kampf ist von a - z und hoffnung nur eine illusion? ich habe das gefühl, ich bin heute noch weiter unten als zu den ärgsten zeiten in den suiforen. hoffnungslosigkeit, leere, keinen boden unter den füssen, resignation, der wunsch nach dem endgültigen frieden. wie damals. der unterschied zu heute? heute habe ich kaum noch kontakte, weder virtuell noch real. alles scheint gesagt zu sein, keine worte mehr. fühle mich unwohl beim kontakt mit anderen, verkrieche mich in der wohnung, habe eine regelrechte scheu vor menschen. fühle mich in gegenwart anderer so anders, nicht dazugehörend, fremd. es ist so schwer, gespräche zu führen. über was auch? über die nichtigkeiten des lebens? hader mit mir selber, mit der welt, mit den menschen. das leben wiedert mich an. je mehr ich versucht habe, irgendwie im leben klar zu kommen, desto klarer wurde mir das. ich will nicht mehr ins leben rein. aber ich kämpfe wohl immer noch, sonst würde ich kaum an meinem schläppie sitzen und sinnlose spiele spielen und dieses posting tippen sondern zwei meter unter der erde liegen. und die gewissheit, dass ich eh an altersschwäche sterbe *nachhelf mit ungesunden lebensstil* weil ich eh zu feige bin für den suizid. ständig denke ich an die von uns, die gegangen sind und der pure neid kommt auf. warum kann ich es nicht? ist der leidensdruck immer noch nicht hoch genug? ich würde am liebsten nur noch schreien und meinen kopf an die wand hämmern. aber kein ton kommt über die lippen, wenn ich weine, dann ein paar tränen. nicht mal mehr cutten geht so wirklich. erst hab ich mich immer mehr aus der realen welt zurückgezogen, dann aus dem inet, und nun ziehe ich mich immer mehr in mich zurück. am wohlsten fühle ich mich in der wohnung mit lela und den katzen. allein zu hause ist der horror, die wohnung verlassen zu müssen ebenfalls. und kann keine hilfe annehmen. thera nach wenigen stunden abgebrochen, häusliche betreuung nach nicht mal einer woche...konnte es nicht aushalten. will auch nicht mehr, es ist eh so zwecklos. trotz aller dinge welche ich schon probiert habe, ist es seit 30 jahren nicht anders. die hab ich überlebt, werde es die nächsten 30 wohl auch "schaffen".
just

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