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Date Posted: 13:39:07 06/30/02 Sun
Author: Dr. Johannes Fromm
Author Host/IP: NoHost / 195.208.211.201
Subject: Ratschläge für Menschen mit redlichen Selbstmordabsichten

Der/die SelbstmörderIn sollte unbedingt herausfinden, ob er/sie wirklich lebensunwillig oder nur lebensmüde sind. Häufig sind Streß und Überforderung Grund für Lebensmüdigkeit und dies ist kein redlicher Selbstmordgrund.
Einfachste Methode: man bleibt drei Tage im Bett und schläft sich richtig aus. Hat man danach immer noch Selbstmordabsichten, dann es ist es richtige Lebensunwilligkeit.
Versichern Sie sich, daß Ihr letzter Fick gut war. Es gehört sich nicht, mit einem schlechten Fick in Erinnerung abzutreten.
Vorsicht: Dieser Rat kann Ihr Vorhaben beeinträchtigen. Viele Leute haben nach einem guten Fick kein Lust mehr, sich umzubringen.
Schaffen Sie sich alle FreundInnen vom Hals. Im Moment der Ausführung könnten Sie auf die Idee kommen, jemanden anzurufen und ihm/ihr den ganzen Scheiß zu erzählen, was Sie an Ihrem Vorhaben hindern könnte. Um dem vorzubeugen, sollte man zuerst alle nahestehenden Menschen vergraulen.
Schreiben Sie einen möglichst ausführlichen Abschiedsbrief. Es ist gut, wenn man selbst ganz genau weiß, warum man sich umbringt. Es erleichtert auch ungemein die Arbeit der Polizei und der PsychotherapeutInnen, die Ihre Hinterbliebenen betreuen müssen.
Denken Sie niemals, aber auch wirklich niemals an Ihre Mutter oder an Ihre Kinder. Mütter sterben mit ihren Kindern und Kinder werden unwiderruflich verlassen, sie können sie nicht mehr beschützen oder ihnen helfen. Solche Gedanken können einen glatt vom Selbstmord abhalten.
Vorbereitungsrat: Für Frauen ist es praktisch, einen Gasofen in der Wohnung zu haben, Männer sollten ein schnelles Auto besitzen (warum siehe nächsten Pkt.). Daher sollte bei der Anschaffung dieser Dinge auf die Verwertbarkeit für einen möglichen Selbstmord geachtet werden.
Halten Sie die psychischen Schäden derjenigen, die Ihre Leiche finden, möglichst klein. Es empfehlen sich unblutige Methoden mit hohem Wirkungsgrad: Für Frauen werden alte Gasöfen oder Hochhaussprünge (erst ab dem 10. Stock hohe Trefferquote und Blut möglich) angeraten, für Männer Autounfälle oder Abgasvergiftungen.
P.S.: Tabletten sind höchst unsicher und werden als Hilferuf eingestuft. Jede/r redliche SelbstmörderIn sollte die Finger davon lassen.
Wenn Sie sich aufhängen wollten, versichern Sie sich, daß der Strick reißfest ist und nicht zu lang.
Unbekannte, jedoch sehr effiziente und vor allem schmerzlose Tötungsmethoden sind Erfrieren und Ertrinken.
Erfrieren hat den Nachteil, daß einem dabei verdammt kalt wird; doch irgendwann schläft man ein und hat es hinter sich.
Ertrinken hat den Vorteil, daß man schon innerhalb weniger Minuten bewußtlos wird und nichts vom "Ersticken" mitbekommt. Bei dieser Tötungsart ist es empfehlenswert, etwas Geld für ein Flugticket auszugeben. Es ist sehr viel weniger reizvoll, in der dreckigen Donau zu sterben als in einem tropischen Meer.
Doch wiederum Vorsicht: Letzteres kann einen von den Selbstmordabsichten abbringen und ist nur den härtesten Fällen zuzumuten.
Noch ein kleiner Hinweis: Zum Leben gehört viel mehr Mut als zum Sterben. Das Sterben ist schnell vorbei, das Leben kann sich noch jahrelang hinziehen. (Wenn Sie Pech haben, wird es in dieser Zeit sogar besser.)

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