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Date Posted: 12:57:22 06/03/04 Thu
Author: nico
Subject: ich habe THE WILL TO DEATH

so ich habe die cd.

und sie ist wunderbar :)

01. A Doubt - sehr genialer opener gezupfte Gitarre zum intro gepaart mit synthesizer sounds. Dann der eigentliche song, John singt wahnsinnig, der song hat eine einzig artige stimmung. 'We never go thru the sky, We never know when to die'. Dazu dann ein relativ progressiver Chorus.

02. An Exersice - Der Anfang wirkt sehr progressiv, erinnert etwas an The Mars Volta, dann setzt der Gesang ein, der von starken 'gedrumme' unterlegt wird und dann langsam wird, dazu wird alles still. Kurze Zeit darauf setzt eine wundervolle Lead Gitarre ein. Dieses Schema wiederholt sich mehrmals.

03. Time Runs Out - Dieses Lied fängt mit einem 'Rassel-Intro' a la Jet - 'Are you gonna be my girl', dass war es dann aber auch mit der Ähnlichkeit zu jener Band. Eine wundervolle Gitarre setzt ein, zu nächst zupfend, dann aber schnell in einem eingängigen Rythmus angeschlagen. Der etwas 'funkig' aber auch traurig rüberkommt. Der Text ist zudem sehr stark. Dann wird der song langsam und man hört nur Johns Stimme 'In these times, times runs out'. Dann wird der song wieder schneller und hat nun eine andere Wirkung, der Rythmus hat sich gewechselt und im Hintergrund ist wieder ein starkes Schlagzeug. Am Ende wird der Song wieder sehr leise und John beweist, dass er singen kann.

04. Loss - Das Intro kann einen Zeitweise etwas an Bruce Springsteen erinnern. Ich habe diesem Song noch nicht sehr viel Aufmerksamkeit geschenkt, aber er ist auch sehr schön. Er hat einen einfachen Rythmus der von dem Schalgzeug getragen wird. Josh spielt wirklich sehr hart und zudem sehr eingängige Rythmen. Am Ende hat der Song ein wundervolles 'Solo'.

05. Unchanging - Der Song fängt gleich mit einem eingängigen Anschlag der Gitarre an, welcher sich mit einem muted Powerchord anschlag abwechselt, dann wird es langsam. Schlagzeug und eine 'Seichte' Gitarre untermalen John's Gesang. Am Ende hat auch dieser Song eine wundervolle Instrumental Passage.

06. The Mirror - Dieser Song ist einfach wundervoll. Auf dem Piano gespielt, dazu im Hintergrund leicht eingespielte Synthesizer sounds. Johns Piano spiel ist nicht perfekt, aber es reicht sicher um seinen eigenen Stil zu zeigen.

07. A Loop - Einer meiner Favoriten. Der Song beginnte schon mit interessantem zupfen der Gitarre, welche erstmal alleine da steht zusammen mit John's gesang. Dann setzt das Schlagzeug ein, welches sich zum Teil nach Drumcomputer anhört. Bald folgend von einer zweiten Gitarre, welche dem Grund Zupfschema einen interessanten Charakter gibt. 'I can't wait for life' so heißt der von John am ende sehr häufig wiederholte Satz. Im Hintergrund mischen sich Backward Gitarren, wie man sie auf Niandra und auch auf den Brown Bunny Tracks findet. Am Ende bauscht sich alles zu einem Feuerwerk auf, welches getragen von mehreren Gitarrenspuren und einem kräftigen Schlagzeug sehr interessant daher kommt. Am Ende dann nur noch das Schlagzeug, welches mit einem Drumcomputer gekoppelt ist.

08. Wishing - Der Song beginnt mit einer fröhlichen Stimmung und direkt mit Johns Gesang. 'I have thrown so much away', der Text sicher intelligent, wie auch die anderen dieses Album. Dann auf einmal seltsame Klänge, die einen an ein Glockenspiel erinnern, diese aber auch nur über den Grundrythmus von Gitarre und Schlagzeug. Dann setzt der Gesangwieder ein, jenes 'Glockenspiel' bleibt und sorgt am Ende für ein interessantes 'outro'.

09. Far Away - Der Song ist relativ simpel, aber auch hier der Text sehr fein. Piano, Schlagzeug und Gitarre sind die Instrumente die diesen Song tragen, zwischenzweitlich hört man auch sehr stark die Bassspur heraus, welchen John's Gesang nur unterstützt. Ein sehr interessantes Lied, vor allem jene Passage, die John zum Ende hin öfters wiederholt: 'There's only one way for things to be, between you and me'.

10. The Days Have Turned - Bereits von der Performance #9 Show bekannt, einer meiner Lieblinge auf dem Album, am Anfang nur das Gitarren Zupfschema und der Text auch hier sehr tiefsinnig. Das Schlagzeug hat hier einen wahren 'Groove', welcher irgendwie etwas alte Groove Bands erinnert. Der Text dieses Songs zeigt irgendwie Resignation, aber auch Hoffnung.

11. Helical - Der Song ist ein Instrumental, welcher Hauptsächlich aus 2 Gitarren besteht und wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich sagen Vincent Gallo hat diesen Song zusammen mit John geschrieben und auch aufgenommen, denn genau so hört er sich an, sehr ruhig, aber einfach nur wunderschön.

12. The Will To Death - Dieser Song ist auch einer meiner Favoriten. Er wurde auch bei der Performance #9 gespielt. 'The will to death is what keeps me alive' John's texte sind wieder mehr tiefsinnig. Auch der Song an sich strotz nur so vor 'Tiefe'. An sich langsame Gitarre und ein sehr rythmischen Schlagzeug treffen im Mittelpart dann auf einen Bass, der sehr 'unstimmig' wirkt. Ein sehr schöner Song.

Mein Gesamt Fazit dieses Album ist so viel besser als 'To Record' und 'Shadows', letzteres enttäuschte mich fast komplett (von '-00ghost27 abgesehen). Aber dieses Album ist wieder der weg zu tieferen Texten und sehr interessanten Instrumentationen. Es wirkt wie ein Mischung aus 'Niandra Lades' und den 'Brown Bunny' songs, aber man merkt auch hier deutlich John's stimmliche Veränderung, wobei dies keineswegs ein Nachteil ist. Das Album kommt mehr 'raw' als Shadows und wirkt keinesfalls so perfekt.

Dieses Album ist wirklich sehr großes Kino und landete sofort auf #3 meiner Lieblings John Alben. Und ich bin mehr als sicher, dass es noch in mir wachsen wird. Man kann auch endlich mal wieder über die Texte nachdenken, dass Album hat auch einen sehr traurigen/ nachdenklichen 'touch', welchen ich mehr als mag.

soviel dazu, ich hoffe ich kann euch noch etwas vorfreude geben, denn seit gewiss, der kauf dieses albums lohnt sich mehr als der von 'shadows'...

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