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Date Posted: 23:41:34 06/14/04 Mon
Author: Me
Author Host/IP: cache-frr-ae01.proxy.aol.com / 195.93.65.4
Subject: Re
In reply to: BlaBla 's message, "Re: Der Ammoklauf von Erfurt" on 22:52:32 06/13/04 Sun


Das ist ziemlicher Blödsinn.
Erstens widersprichst du dir selbst indem du im ersten Satz sagst wir seien Negern ählich um dich dann gross und breit über die (angeblichen) Unterschiede zwischen Negern und Europäern auszulassen.
Neger (jedenfalls die überwiegende Mehrheit,von ein paar Pygmäenstämmen vielleicht mal abgesehen)klettern heutzutage nicht mehr in den Bäumen rum.D.h. doch-es gibt ein paar Koskosnusspflücker,aber selbst die klettern nur wenn gerade Erntezeit ist.
Ausserdem unterscheiden sich die Menschenrassen nicht so stark im Körperbau voneinander dass die Gliedmassen bzw. Teile davon gänzlich anders ausgebildet wären.Die Zehen der Neger sind im Verhältniss zur Gesamtlänge des Fusses nicht länger der kürzer als unsere.
Der Evolutionssprung vom Greiforgan Fuss bei den Primaten zur jetzigen Form fand schon vor hunderttausenden von Jahren statt,lange bevor die Menschenrassen sich differenzierten,also sind die Füsse der heutigen Neger nicht besser oder schlechter zum Klettern geeignet als die der Europäer.
Die Füsse der Jetztmenschen sind überhaupt nicht mehr zum Klettern gedacht,sondern darauf ausgelegt das Körpergewicht des aufrecht gehenden Menschen möglichst gut auszubalancieren.
Es geht bei dieser ganzen Diskussion hier doch nicht um körperliche Merkmale,sondern um kulturelle und spirituelle Eigenarten.
Es gibt,davon abgesehen, wirklich eine Art der Überzivilisation,die sich jedoch nicht an technischen Parametern oder Intelligenz misst.
Besser gesagt,handelt es sich dabei um ein falsches Verständniss von Zivilisation,eine technokratische Sichtweise des Menschen,welche es als gerechtfertigt ansieht die Einzelperson durch ethisch-moralische Erziehung zu entmündigen und im Verhältniss zur Gesamtheit einer Gruppe oder eines Staates zu entmachten,damit sie dieser Gesamtheit Nutzen bringen anstatt ihr Eigeninteresse zu verfolgen.
Dies ist einer schleichenden Gehirnwäsche vergleichbar.
Viele sehen es heute z.B. als ihr Eigeninteresse an,einen Arbeitsplatz in abhängiger Beschäftigung anzunehmen und merken gar nicht mehr dass sie damit nur den Interessen anderer dienen.
Oder-um beim Beispiel Religion zu bleiben-das Verbot zu töten beispielsweise entmachtet den Einzelnen indem es ihm erschwert die eigenen Interessen selbst zu vertreten und durchzusetzen.
Statt dessen werden staatliche Organe nötig um den Einzelnen zu schützen,wobei keineswegs sichergestellt ist dass man immer Recht bekommt wo man Recht hat.
Diese Entmündigung im Namen der christlichen Nächstenliebe ist immer extremer geworden hat u.a. dazu geführt dass selbst die ritualisierten Formen der Konfliktlösung,wie z.B. das Duell, verboten wurden.
Halte die andere Wange hin und mache die Faust in der Tasche damit andere nicht zu Schaden kommen-Danke für die Magengeschwüre.
Noch schlimmer ist der (arisierte)Humanismus,der es am liebsten schon unter Strafe stellen würde wenn einer nicht sein Bestes gibt um dem Anderen oder der Gemeinschaft von Nutzen zu sein und den Charakter mit Ecken und Kanten und eigenen Vorstellungen verachtet bzw. als "antisozial" ablehnt.
Diese Begriffsbildung des "Antisozialen" ist für sich genommen schon eine Provokation,da es eine Kriminalisierung desjenigen,der sich der Gemeinschaft und ihren Normen,aus welchen Gründen auch immer,verweigert impliziert.
Würde dieser Weg weiter verfolgt,so würde dies über kurz oder lang dazu führen dass der Einzelne überhaupt keinen Druck auf seine Umgebung und die Gemeinschaft mehr ausüben könnte.
Ansätze dazu zeigen sich heute bereits in einer erhöhten Akzeptanz von Polizei-und Überwachungsstaat.
Dieser Entwicklung muss unbedingt entgegengewirkt werden.
Ferner gibt es die Überbevölkerung,das Phänomen dass zu viele Menschen sich zu nah auf der Pelle hängen und durch zu viele (erzwungene) Kompromisse und anerzogenes soziales Denken ihr eigentliches Potential,ihre eigentlichen Träume und Bedürfnisse,z.B. das Bedürfniss nach Abenteuer,Freiheit und "Anderssein" nicht mehr oder nur noch in stark verflachter,wirklichkeitsfremder Form (Computerspiele,Rollenspiele-und selbst diese wurden ja schon angegriffen)ausleben können.
Der Ansatz der Religion und des Humanismus,welcher darin besteht den Menschen derart zu erziehen (in seinem Wesen zu verändern) dass er diese Einschränkungen nicht mehr als den Mangel an Lebensqualität empfindet,der er in Wirklchkeit ist,ist nicht akzeptabel.Es ist Betrug.
Es geht letzendlich um die Rebellion gegen diese Art von Betrug.

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