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Date Posted: 16:17:40 12/07/09 Mon
Author: tony
Subject: Operette - Harald Schmidts "lustige Witwe" hat Klasse

Von Manuel Brug 7. Dezember 2009, 11:18 Uhr
Er will eine Lanze für die Operette brechen. Deshalb inszeniert Entertainer Harald Schmidt zusammen mit Christian Brey in Düsseldorf Franz Lehárs "Die lustige Witwe". Obwohl es zur Premiere einige Buhs gab, kann ihre Arbeit überzeugen.

quell. http://www.welt.de/news/article5450935/Harald-Schmidts-lustige-Witwe-hat-Klasse.html

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Die lustige Witwe
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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Titel
Erste Seite des Klavierauszuges. Auf dem Bild Mizzi Günther und Louis TreumannDie lustige Witwe ist eine Operette in drei Akten von Franz Lehár. Das Libretto stammt von Victor Léon und Leo Stein nach Henri Meilhacs Lustspiel L'attaché d'ambassade von 1861. Die Uraufführung fand am 30. Dezember 1905 am Theater an der Wien in Wien statt. Die Sänger der Uraufführung waren Mizzi Günther und Louis Treumann. Die Spieldauer der Operette beträgt zweidreiviertel Stunden, Ort der Handlung ist Paris.

Die lustige Witwe ist Lehárs erfolgreichste und bekannteste Operette. Zwischen 1905 und 1948, dem Todesjahr des Komponisten, wurde sie weltweit über 300.000 Mal aufgeführt. Daneben wurde sie mehrfach verfilmt.

Inhaltsverzeichnis [Verbergen]
1 Handlung
2 Personen
3 Musiknummern
4 Verfilmungen
5 Trivia
6 Weblinks


Handlung [Bearbeiten]
Graf Danilo war es aus familiären hierarchischen Gründen nicht erlaubt, Hanna, einem Mädel vom Land, seine Hand zu geben. Während er nach diesem Heiratsverbot seine Sorgen bei den Grisetten zu vergessen sucht, gelingt es Hanna, den reichen Bankier Glawari zu ehelichen, der noch in der Hochzeitsnacht stirbt. Auf dem Ball der pontevedrinischen Botschaft in Paris treffen beide wieder aufeinander. Jetzt ist Hanna reiche Witwe, und jeder Mann will sie unbedingt heiraten - aber nicht wegen ihrer Schönheit und Intelligenz, sondern allein wegen ihres Geldes. Auch Danilos Liebe zu Hanna entflammt erneut, er traut sich aber nicht, ihr zu gestehen, dass er sie liebt - aus Angst, man würde ihm ebenfalls vorwerfen, nur an ihrem Geld interessiert zu sein. Erst als Hanna durch einen Trick vorgibt, ohne Geld zu sein, können sich beide in die Arme fallen.

Die Operette besticht durch die für die Zeit der Entstehung völlig neue und erotisierende Instrumentierung wie durch ein neues Sujet: Eine selbstbewusste und starke Frau setzt sich in der Männerwelt durch. Bei der Handlung hält Hanna das Heft in der Hand. Erotische und politische Anspielungen der Zeit machen die Operette übernational interessant.

Personen [Bearbeiten]
Baron Mirko Zeta, pontevedrinischer Gesandter in Paris (Bariton)
Valencienne, seine Frau (Sopran)
Graf Danilo Danilowitsch, Gesandtschaftssekretär, Kavallerieleutnant i. R. (Tenor)
Hanna Glawari (Sopran)
Camille de Rosillon (Tenor)
Vicomte Cascada (Tenor)
Raoul de Saint-Brioche (Tenor)
Bogdanowitsch, pontevedrinischer Konsul (Bariton)
Sylviane, seine Frau (Sopran)
Kromow, pontevedrinischer Gesandtschaftsrat (Bariton)
Olga, seine Frau (Sopran)
Pritschitsch, pontevedrinischer Oberst in Pension (Bariton)
Praškowia, seine Frau (Mezzosopran)
Njegus, Kanzlist bei der pontevedrinischen Gesandtschaft, Charakterkomiker (Sprechrolle)
Lolo, Dodo, Jou-Jou, Frou-Frou, Clo-Clo, Margot, Grisetten (Sopran)
Pariser und pontevedrinische Gesellschaft, Guslaren, Musikanten, Dienerschaft.
Musiknummern [Bearbeiten]
1. Akt
(Spielt in Paris um 1900 im Salon des pontevedrinischen Gesandtschaftspalais)
Nr. 1. Introduktion: (Valencienne, Sylviane, Olga, Praškowia, Camille, St. Brioche, Zeta, Cascada, Kromow, Chor):
Verehrteste Damen und Herren
Nr. 2 Duett: (Valencienne, Cascada):
So kommen Sie
Nr. 3. Entreelied der Hanna und Ensemble: (Hanna, St. Brioche, Cascada, Herrenchor):
Bitte, meine Herren
Nr. 4. Auftrittslied: (Danilo):
O Vaterland
Nr. 5. Duett: (Zauber der Häuslichkeit; Valencienne, Camille):
Ja was – ein trautes Zimmerlein
Nr. 6. Finale I. (Hanna, Valencienne, Sylviane, Danilo, Camille, St. Brioche, Cascada, Chor):
Damenwahl
2. Akt
(Spielt einen Tag später im Schloss von Hanna Glawari)
Nr. 7. Introduktion, Tanz und Vilja-Lied: (Lied vom Waldmägdelein; Hanna, Chor):
Ich bitte, hier jetzt zu verweilen
Es lebt eine Vilja
Nr. 8. Duett: ed vom dummen Reite; Hanna, Danilo):
Heia, Mädel, aufgeschaut
Nr. 9. Marsch-Septett: (Danilo, Zeta, St. Brioche, Cascada, Kromow, Bogdanwoitsch, Pritschitsch):
Wie die Weiber man behandelt
Nr. 10. Spielszene und Tanzduett: (Hanna und Danilo)
Nr. 11. Duett und Romanze: (Valencienne, Camille):
Mein Freund, Vernunft
Wie eine Rosenknospe
Nr. 12. Finale II: (Hanna, Valencienne, Sylviane, Olga, Praškowia, Danilo, Camille, Zeta, Bogdanowitsch, Kormow, Pritschitsch, Negus, Chor):
Ha! Ha! Wir fragen
Nr. 12a. Entr’akt: (Vilja-Lied)
3. Akt
(Spielt im Schloss der Hanna Glawari)
Nr. 12b. Zwischenspiel
Nr. 13. Tanz-Szene
Nr. 14. Chanson: (Grisettenlied, Valencienne, Lolo, Dodo, Jou-Jou, Frou-Frou, Clo-Clo, Margot, Danilo, Zeta, Bogdanowitsch, Pritschitsch, Kromow, Chor):
Ja, wir sind es, die Grisetten
Nr. 14a. Reminiszenz: (Lolo, Dodo, Jou-Jou, Frou-Frou, Clo-Clo, Margot, Danilo):
Da geh’ ich zu Maxim
Nr. 15. Duett: (Hanna, Danilo):
Lippen schweigen
Nr. 16. Schlussgesang: (Alle Soli, Chor):
Ja, das Studium der Weiber ist schwer
Verfilmungen [Bearbeiten]
1918 Die lustige Witwe - Regie: Michael Curtiz
1925 Die lustige Witwe (1925) - Regie: Erich von Stroheim
1934 Die lustige Witwe - Regie: Ernst Lubitsch
1952 Die lustige Witwe - Regie: Curtis Bernhardt
1962 Die lustige Witwe (1962) - Regie: Werner Jacobs
Trivia [Bearbeiten]
1907 wurde „Mitislaw der Moderne“ (Text: Fritz Grünbaum und Robert Bodanzky; Musik: Franz Lehár) im Kabarett „Hölle“ uraufgeführt. „Mitislaw der Moderne“ ist eine Art Remake oder eine Parodie der Lustigen Witwe, basierend auf dem Grisettenakt. Erschienen im Glockenverlag. Die Handlung dreht sich um Prinz Mitislaw, der in dem Balkanstaat Benzinien eine erotische Diktatur errichtet.
„Die lustige Witwe“ war Adolf Hitlers Lieblingsoperette. Die jüdischen Librettisten Léon und Stein blieben bei Aufführungen in der Zeit des Nationalsozialismus unerwähnt. Josef Greiner behauptete in seinem Buch Das Ende des Hitler-Mythos 1947, Hitler habe sich während seines Wiener Aufenthalts beim Theater an der Wien als Sänger mit einem Lied aus der Lustigen Witwe beworben und sei von Direktor Wilhelm Karczag nur deshalb abgelehnt worden, weil er keinen Frack trug. Wie andere wenig glaubwürdige Erzählungen Greiners wurde auch dieser Bericht wiederholt aufgegriffen.
Dmitri Schostakowitsch zitiert das Lied „Da geh' ich ins Maxim“ im ersten Satz seiner 7. Symphonie („Leningrader“).
„Lippen schweigen, 's flüstern Geigen“ fungiert als Hauptthema in Alfred Hitchcocks Film „Im Schatten des Zweifels“ („Shadow of a Doubt“, 1943), wird dort jedoch als „Merry Widow Waltz“ („Lustige-Witwe-Walzer“) bezeichnet.
1970 inszenierte Franz Marischka in der Berliner Deutschlandhalle die Show Die lustige Witwe auf dem Eis mit Marika Kilius, Hans-Jürgen Bäumler und Manfred Schnelldorfer.
Weblinks [Bearbeiten]
Libretto
Aspekte der Aufführungspraxis oder: Wie klingt eine historisch informierte Spielweise der Operette? von Kevin Clarke
Faksimile der Wiener Uraufführungskritiken im Archiv des Operetta Research Center Amsterdam [1], [2], [3]
Wikisource: Zeitungskritik vom 2. Januar 1906 – Quellen und Volltexte
Von „http://de.wikipedia.org/wiki/Die_lustige_Witwe“
Kategorien: Operette (Werk) | Werk von Franz Lehár

Diese Seite wurde zuletzt am 7. Dezember 2009 um 15:53 Uhr geändert.

http://de.wikipedia.org/wiki/Die_lustige_Witwe

-

http://www.youtube.com/results?hl=de&source=hp&q=Die%20lustige%20Witwe&um=1&ie=UTF-8&sa=N&tab=w1&gl=DE

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