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Date Posted: 06:38:12 02/14/05 Mon
Author: katja
Subject: mit angespannter sicherheit und kokettierter Lässigkeit
In reply to: anton 's message, "Appendix" on 00:54:32 01/29/05 Sat

meine güte, so viel musik.

elliott smith...ich glaube nichts passt besser an diesen kalten tagen, als ein heißer pfefferminztee, kerzenschein und eine rose parade...
auch gut: norah jones..

stina nordenstam lebt meinen traum. eine fee sein.

adam green.oh, adam eben. niemand beißt so attraktiv in eine wurststulle und überzeugt parallel durch gekonntes gitarrenspiel. hihi

mando diao...sind mir zur zeit irgendwie zu...erbarmungslos hart.irgendwas mit mehr melodie hätt mir besser gefallen.ja, muss man nicht verstehen.

also schwer zugänglich finde ich die musik der strokes im allgemeinen nicht. der charme ihrer musik eben. weder beim erstling, noch bei is this it. bin aber auch einer von dehnen, die room on fire für feuriger hält. das 2., gerade der song "is this it", ja, steht irgendwie stellvertretend für den character dieses albums: gepeinigt quälend zwängt sich der sänger die worte: "ist es das was ihr wollt?"([evtl.] ein zweites room on fire) über die lippen. das kann nicht gut (besser) gehen. aber würde es room on fire nicht geben, wüsste ich is this it trotzdem zu schätzen.

naked lunch...mochte die "sommersingle" sehr gerne..reichte allerdings nicht für albumkauf. nicht zu unterschätzen hierbei: der finanzfaktor. sollte aber glaub ich in einer guten plattensammlung nicht fehlen. schön experimentell. ach ja, versteh das mit " melancholische musik nicht zu oft hören, weil sonst schwere runterzieh-gefahr/unbewusste pessimistische prägung der perspektive all zu gut. avantgarde-beispiel hier: radiohead. oder auch bright eyes. lua lua lua ley

mein einstiges sommer .04 slut live freiland erlebnis war nicht so toll; menschen warfen mit müll auf bühne. aber sonst...

bloc party...-du hast abgesehen von der aktuellen single (und verbittert-bösartig gesinnter lästereien unqualifizierter musikjournalisten) noch nicht arg viel von ihnen gehört, oder?
also in anbetracht der tatsache, dass ihr sound nicht nur sehr (new)wave-lastig geartet ist (was ich liebe) sondern das grundkonzept der band ja auch darin besteht, dem schlagzeug mehr focus zu verschaffen, kann ich es nicht so recht verstehen, wenn du sagst: "pro bloc party-kontra drummer. dieses großartige schlagzeugspiel ist einfach das tragende element. jeder song klingt anders; aber vorangetrieben wird alles immer durch die drums, welche kühn in tranceartige gefielde aufzubrechen vermögen...also evtl. auch eine gewisse prise mit drum'n'bass angewürzt. zur zeit gibt es für mich eigentlich keine andere band, bei der beim Hören derart vergleichbar das herz aufgeht.
faszinierend schätze ich auch unbedingt ein, dass jedes individuum dieser band auch scheinbar kompromislos individuell sein darf bezüglich ideenbeisteuerung, letztendlich aber dennoch ein einzigartiges gefühl von kollektiv-zusammenseins-komplexität-wie auch immer-dingens deutlichst zu spüren ist.
und in irgendeinem interview soll gordon bestätigt haben, dass kele recht hatte, als er der meinung war, dass bloc party vor matts(drummer) eintritt in die band eigentlich keine richtige band waren...weil "die verbindung" fehlte. ja,ja, die große welt des journalismus ;). aber doch durchaus vorstellbar, also die bestätigte behauptung gordons.
Gründe für die derzeitig allerörtlichen vergleiche zu franz ferdinandt finde ich allerdings auch nicht. Sie; jeder song; das album sind einfach sehr eigen. und genau das liebe ich so sehr an ihnen.liebe, liebe, liebe und die stimme stimme stimme!
bloc party in love... <3 <3
in diesem sinne möchte ich ihnen diese band noch einmal wärmstens ans herz legen und darauf verweisen, am besten zu versuchen in einen gänzlichen medien-hype-ignoranz-zustand einzutreten, um mit nichts mehr als purer schönheit konfrontiert zu sein. wenns dann nicht klappt, kann man sich über geschmack ja glücklicherweise immernoch streiten. ;)

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