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Date Posted: Fri, December 25 2015, 19:58:05
Author: Paul
Subject: Die Stellenanzeige - Teil 1

Autor: Unbekannt


Die Stellenanzeige - Teil 1

Es ist Freitagabend. Nervös stehe ich vor dem beigen riesigen Backsteinhaus. Auf dem Parkplatz neben dem Haus habe ich mein Auto geparkt. Noch kann ich fahren...

Ist es wirklich das, was ich will? Was hat mich so neugierig nach der Stellenanzeige gemacht? Soll ich mich auf dieses Spiel wirklich einlassen? Nun gut, ich werde einen sehr hohen Verdienst haben... Allerdings, so stand es in der Anzeige, werde ich für auftretende Fehler körperlich bestraft werden...

Ist es das, was ich will? Das, was ich brauche? Als ich mit lautstark klopfendem Herzen auf die Klingel drücke, zusammenschreckend, daß ich es nun wirklich getan habe, öffnet sich bereits nach wenigen Sekunden die Türe. Jetzt gibt es kein zurück mehr...
"Schönen guten Tag... Ich... Ich bin Frau Remmel... Ich bin hier wegen der Anzeige...!" sage ich zu dem Mann, der mich freundlich lächelnd an der Türe begrüßt.
"Ah, Frau Remmel, Sie werden bereits erwartet." spricht er grinsend und schaut dabei auf seine silberne Armbanduhr. "Bitte, so kommen Sie doch herein."

Ich betrete das Haus, das von innen noch viel schöner aussieht als von außen. Alles so hell und freundlich. Ich werde ins Wohnzimmer geführt in dem ich ebenfalls überrascht bin über die Schönheit des Raumes. Alles modern eingerichtet, eine weiße Ledergarnitur in der Ecke, ein schöner massiver Esstisch in der anderen Ecke. Riesige Glasfenster lassen den Raum noch mehr erstrahlen. In der Mitte des großen Zimmers steht ein Mann, der mir als Herr Marc vorgestellt wird.

Das ist er also. Lange habe ich mir vorgestellt, wie er aussehen mag. Und jetzt stelle ich fest, daß er mir sehr gut gefällt. Er trägt einen beigen Pullover zu seiner schwarzen Hose. Seine grünen Augen passen sehr gut zu seinen dunkelbraunen relativ kurzen Haaren. Ich gehe auf ihn zu.
"Guten Tag... Ich komme wegen..." stottere ich etwas nervös.
"Ich weiß, Frau Remmel, Ina Remmel, Sie kommen wegen der Anzeige."
Er stellt sich genau vor mich und sieht mir in die Augen. Oh mein Gott, mein Herz schlägt mir bis zum Hals, so nervös bin ich!

"Erst mal möchte ich Sie herzlich Willkommen heißen in meinem Haus. Ich denke, daß sie sich hier sehr wohlfühlen werden. Zuerst einmal möchte ich Sie mit den hier herschenden Regeln vertraut machen."

Er gibt mir ein Blatt Papier in die Hand, das er sich von dem Couchtisch genommen hat.
"Bitte sehr, Frau Remmel, lesen Sie es sich gut durch. Danach können Sie mir sagen, ob Sie mit allem einverstanden sind."

Ich setze mich auf den weissen Sessel. Herr Marc bleibt hinter mir stehen. Ich fange an zu lesen:


Regeln

Hier in diesem Haus herrscht eine strikte Kleiderordnung. Es werden nur schwarze, halblange Röcke getragen mit einer weißen Bluse.
Es müssen alle aufgetragenen Arbeiten gewissenhaft und ordnungsgemäß ausgeführt werden.
Es werden keine Widerworte gegeben, was hier, von mir, oder von meinen anderen Mitarbeitern gesagt wird, zählt.
Zwei Tage Urlaub in der Woche, in diesen Tagen können Sie sich kleiden wie Sie möchten und auch machen, was Sie möchten.
Es muß sich immer an Pünktlichkeit gehalten werden.
Bei Regelverstößen werden Sie bestraft, in der Form, wie ich es für nötig halte.


Ich lege nach dem lesen das Blatt auf den Tisch.
"Was sagen Sie, Ina, sind sie mit allem einverstanden?"
Ich stehe auf und blicke ihn an.
"Ja, Herr Marc, ich akzeptiere die Regeln und bin damit einverstanden für Sie zu arbeiten."
"Nun gut, Ina, dann freue ich mich, Sie als neue Mitarbeiterin bei mir begrüßen zu dürfen."

"Tim, bringe bitte die Koffer von ihr in ihr Zimmer." trägt er dem Mann auf, der mich schon an der Türe begrüßte.
Nachdem Tim mit samt meinem Gepäck die Treppe hinuf ist, blickt Herr Marc mich wieder an.
"So, Ina, du hast ja die Regeln gelesen. Weißt du noch, was du über Pünktlichkeit gelesen hast?"
Ich schlucke nervös.
"Ja... Sicher... Aber ich habe den Weg nicht richtig gefunden... Ist ja auch ganz schön versteckt hier, mitten im Wald..." antworte ich.
"Du mußt dich nicht rechtfertigen, Ina, ich habe dir eine ganz normale Frage gestellt, ob du noch weißt, was du gerade gelesen hast. Ich habe dich nicht gefragt, WARUM du zu spät bist."

"Dir ist hoffendlich klar, daß ich das nicht durchgehen lassen kann, an deinem ersten Tag und dann schon zu spät." redet er mir mit ruhiger, sanfter Stimme ins Gewissen.
"Los, komm her, ich möchte daß du dich mit dem Gesicht an die Wand stellst!" trägt er mir auf und deutet dabei an die leere Wand neben dem Treppenaufgang.
Mit wackeligen Beinen mache ich die wenigen Schritte und stelle mich mit dem Rücken an die Wand.
"Los, Ina, dreh dich um!" befiehlt er mir streng, "Ich werde dich nun das erste mal bestrafen."

Ich gehorche. Hinter mir höre ich, daß Tim mittlerweile wieder unten ist.
"Tim, bist du so nett und holst mir bitte den Rohrstock?"
Rohrstock? Oh Gott, ich habe noch nie in der Form eine Strafe bekommen. Ängstlich warte ich auf das, was nun passiert. Nach mir endlos erscheinenden Zeit höre ich hinter mir wieder Herrn Marc.
"So, Ina, dann fangen wir mal an. Ich möchte, daß du deine Hände hinter deinen Kopf legst. Und ich möchte auch, daß sie da bleiben. Bedenke, wenn du meinen Anweisungen nicht Folge leistest, werde ich dich schlimmer bestrafen."

Ich lege meine nassgeschgwitzten Hände hinter meinen Kopf und warte. Da höre ich auf einmal das Zischen des Rohrstockes, nur Bruchteile von einer Sekunde später durchfährt ein Schmerz meinen Po. Immer und immer wieder landet der Stock zischend auf meinem Po. Ich gehe leicht in die Knie und versuche so den Schlägen zu entkommen.
"Ina, ich habe dir gesagt, daß du stillhalten sollst!" höre ich seine ruhige Stimme hinter mir.

Mein Po brennt mittlerweile wie Feuer und es fällt mir schwer, nicht die Beherschung zu verlieren als die weiteren Schläge meinen glühenden Po treffen.
"Auuuuuuuu!" schreie ich leise auf, als er den unteren Teil meiner Pobacke mit dem zischenden Rohrstock trifft.
Nur schwer kann ich meine Tränen zurückhalten und sage mir in dem Moment, daß ich NIE wieder unünktlich sein werde.

Endlich, nach mir lang vorkommernder Zeit hört er auf.
"So, Ina, das sollte fürs erste mal genug sein. Ich hoffe, es war dir eine Warnung. Beim nächsten mal ist dir hoffendlich klar, daß der Rock nicht mehr anbleiben wird, sondern daß du deine Strafe auf deinen nackten Po bekommen wirst."

Tim steht plötzlich neben mir und sagt:
"So, ich zeige dir nun dein Zimmer, in dem du wohnen wirst. Dann kannst du dich ein wenig frisch machen vor dem Essen."
Er geht die Treppe hinauf und ich folge ihm, meine Hände auf meinem heißen Po reibend. Oben angekommen betrete ich nun hinter Tim mein Zimmer.
"So, Ina, sieh dich erstmal um und mache dich mit deiner neuen Umgebung vertraut." höre ich Tim sagen. "Ich lasse dich erst mal alleine."
Kaum zu Ende gesprochen war er auch schon verschwunden.

Ich schließe die Türe und sehe mich in dem Zimmer um. Ich bin überwältigt von der Liebe zum Detail, wie mein Zimmer gestaltet ist. Auch hier befinden sich riesige Fenster, die vom Boden bis zur Decke reichen. Ich ziehe meine Schuhe aus und spüre den weichen hellen Flokati-Teppich unter meinen Füßen. Ich setze mich auf das große Bett an der Wand und genieße den Anblick des Raumes.

Ich komme eher aus ärmlichen Verhältnissen. Ich lebte früher mit meinen Eltern auf einem kleinen, sehr schlecht laufendem Bauernhof am Rande der Stadt. Leider sind meine Eltern sehr früh verstorben und so war ich schon mit jungen Jahren auf mich allein gestellt. Reichtum oder ein unbeschwertes Leben kannte ich bis dato nicht.

Grübelnd über das eben erlebte fange ich an meine Koffer auszupacken. Etwa 30 Minuten später, ich sitze immer noch verträumt auf dem Bett, meine Kleider schon im Schrank verstaut, klopft es an der Türe.

Erschrocken springe ich auf. Herr Marc steht vor mir.
"Nun, Ina, ich hoffe du hast deine Zeit genutzt um es dir schonmal ein wenig gemütlich gemacht." spricht er und sah auf den Bilderrahmen mit dem Foto meiner Eltern, das ich auf dem hellen Nachttisch neben meinem Bett aufgestellt hatte.
"Nun,Ina, ich möchte dich nun mit deinen ersten Aufgaben hier im Haus vertraut machen, wenn du bitte mitkommen würdest." sagt er und ich nicke zur Bestätigung.

Er geht mit mir die Treppe hinunter in die Küche.
"So, deine erste Aufgabe wird sein, daß du täglich Essen kochen wirst. Ich erwarte, daß wir jeden Tag um 14:00 Uhr Mittag essen." sagt er mit einem leicht herrischen Unterton.
"Was du kochst ist mir egal, wenn du bestimmte Zutaten benötigst sagst du bitte Tim Bescheid, darum brauchst du dich nicht zu kümmern."
"Oh, das ist doch kein Problemm," sage ich, "ich kann auch gern einkaufen gehen, dann muß Tim nicht ext..."
"Nein, Ina, du sollst nur das tun, was ich dir sage. Und ich sage, daß Tim für dich einkaufen geht. DU brauchst das nicht zu tun."

Verdutzt schaue ich ihn an, sage aber nichts mehr. Nach dem Kochen essen Tim, Herr Marc und ich gemütlich an dem grossen Esstisch im Wohnzimmer.
"So, Ina, nachdem du die Küche wieder saubergemacht hast, hast du frei für heute. Ich möchte nicht, daß du dich am ersten Tag direkt überfordert fühlst in deiner neuen Umgebung."

Super, so schön habe ich mir meinen Job sicher nicht vorgestellt. Ein durchaus attraktiver Mann, ein wunderschönes Haus, eine Menge Geld, das ich hier verdiene... Besser geht es eigendlich nicht mehr denke ich, während ich die letzten Teller in die Spülmachine stelle.

So endet der erste Tag für mich recht entspannt, bis auf die kurze Begegnung mit dem Rohrstock, die ich mir ja selbst zuzuschreiben hatte, da ich zu spät war.

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