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Date Posted: Thu, December 31 2015, 1:49:53
Author: Paul
Subject: Angekommen

Autorin: Andrea


Angekommen

Langsam ziehe ich mich an. Hmm, denke ich ob, das alles so richtig ist was ich da tue? Also, was brauche ich noch, ein paar Socken, Waschbeutel, Zahnbürste... Der Zug fährt in 20 Minuten, dann mal schnell, bloß nicht verpassen und zu spät kommen. Das könnte dann allerdings ein ganz netter Einstieg sein...

Ich muß grinsen und schau in den Spiegel. Ich sehe wie immer aus, obwohl ich mich ganz anders fühle als sonst. Mutig und abenteuerlustig auf dem Weg zu einer Endeckungsreise. Im Grunde wie jemand der einen unbekannten Dschungel erforschen möchte.

Noch ein Blick durch das Zimmer. Was vergessen? Ach, der Computer... Seit ein paar Wochen ein unglaublich wichtiges Fenster in eine "neue Welt". Schnell runterfahren. Dann aber los.

Die Treppe runter und hoffentlich hält mich keine Nachbarin auf. Der Bus steht schon an der Haltestelle, also muß ich rennen. Puh, gerade noch geschafft und ich lasse mich auf den Sitz neben einer alten Dame fallen.
"Na, Sie sind ja aus der Puste, wo geht's denn hin?"
"Äh, 'ne Freundin besuchen übers Wochenende." stammle ich und werde ein klein bisschen rot.

Die Dame schaut etwas verwirrt über meine Verunsicherung und ich lache mich innerlich über mich selber kaputt, daß ich mich so anstelle, als ob man mir ansehen würde, daß ich vorhabe mir heute das erste mal den Hintern versohlen zu lassen. Das hätte ich mal sagen sollen, sie hätte vielleicht gesagt:
"Ach, schön, das habe ich auch gerade hinter mir."
Jetzt muß ich wirklich lachen und die Dame schaut noch irritierter.

Am Bahnhof angekommen, muß auf den Zug warten, der ein paar Minuten Verspätung hat. In der Wartezeit setzt dann meine Kopfmaschine wieder ein. Was mache ich bloß? Eigentlich wollte ich nie ein Blind Date und dann so was. Ob das Risiko nicht zu groß ist?

Noch mal schnell checken ob ich die richtige Telefonnummer an meine Freundin per SMS geschickt habe, die versprochen hat mich zu "covern" (mann habe ich viel gelernt die letzten Wochen). Noch könnte ich zurück und ich schaue Richtung Ausgang.

Nee, kneifen gilt nicht... Jetzt wird das durchgezogen. So nah wo ich schon dran bin, meine so lange brodelnden Fantasien wahr werden zu lassen. Ich muß lächeln und denke an die schönen Telefonate und das Vertrauen, was sich nach und nach aufgebaut hat.

Trotzdem, was ist wenn es mir doch nicht gefällt? Ich mir das alles nur eingebildet habe? Was ist wenn es nur weh tut? In meinem Magen kribbelt es.

Der Zug fährt ein und ich steige ein. Zwei Stunden Fahrt, das heißt zwei Stunden Karussell in meinem Kopf, meinem Magen und überall sonst. Ob es so ist wie in den Geschichten und Filmausschnitten, oder doch ganz anders? Werden wir erst lange reden, oder wird er mich gleich übers Knie legen? Ich denke auch darüber nach, was ist wenn wir uns einfach gar nichts zu sagen haben, aber nee, das kann ja gar nicht sein, wo die Telefonate schon so gut waren.

Ich mache die Augen zu und versuche mich ein bisschen zu entspannen, was schwer fällt. Aber jeder Zug kommt zum Glück mal an und schon stehe ich an der Tür und warte bis ich aussteigen kann.

Ob du am Bahnsteig stehst? Hoffentlich erkenne ich dich. Dann geht es recht schnell, du bist schon da und wir müssen uns wieder beeilen, weil wir auch hier einen Bus erwischen müssen.

Im Bus haben wir dann erst die Möglichkeit uns zu begrüßen. Du siehst gar nicht so alt aus wie ich gedacht habe. Ich schaue auf deine Schuhe, es sind erwartungsgemäß keine Turnschuhe, aber auch besser als erwartet. Neugierig und aufgeregt wie ich bin, versuche ich krampfhaft meine Souveränität zu bewahren und versuche es erstmal mit Small Talk.

Du sagst nicht so viel, aber lächelst mich verschmitzt an, als wüsstest du was gerade in mir vorgeht. Wir müssen umsteigen und du nimmst mich das erste mal in die Arme... Der Körperkontakt ist überraschenderweise nicht unangenehm, obwohl ich das bei Fremden sonst gar nicht so mag. Du bist mir aber auch seltsam vertraut.

Du tätschelst meinen Hintern und sagst:
"Ich glaube wir werden viel Spaß haben."
Ich werde rot und die Schmetterlinge in meinem Bauch scheinen einen Tango zu tanzen.

Mit einigen Umwegen kommen wir dann endlich doch bei dir an und ich stehe unsicher in deiner Wohnung. Ich setzte mich aufs Sofa und du holst ein paar Getränke. Wir unterhalten uns ein bisschen und schließen mein mitgebrachtes Laptop an. Du fragst mich, was das für Programme sind, da auf meinem Computer und ich sage ich muß näher ran rücken, da ich das ohne Brille nicht lesen kann.

Du drehst dich zu mir um und schaust mich mit hochgezogenen Augenbrauen an.
"Ja, wo ist denn deine Brille? Haben wir nicht schon am Telefon darüber gesprochen, daß du die tragen solltest, wenn Du hierher kommst? Grade bei so einer Zugfahrt und auf der Straße, das ist doch gefährlich wenn man so wenig sieht. Was hast du denn bloß gegen deine Brille?"

Ich werde etwas nervös und sage leise, daß ich finde, daß ich mich damit nicht so schön fühle.
"Also nur aus Eitelkeit."
Du schüttelst den Kopf und schiebst den Laptop zur Seite.
"Du weißt was das jetzt für dich bedeutet?"
Ich schlucke und auf einmal packst du mich und ziehst mich über deine Knie.

Der Moment ist unglaublich, mir ist heiß und ich weiß gar nicht wie mir geschieht. Und als deine Hand das erste Mal auf meinen Hintern trifft, ist es als würde eine Mauer anfangen zu bröckeln und ein Feuer langsam entfacht werden.

Nach ein paar Minuten hältst du inne lässt mich zwischen deinen Beinen aufstehen und schaust mir in die Augen. Ich bin ganz verwirrt und kann keinen klaren Gedanken fassen, und als du mir ohne Worte die Hose öffnest und sie langsam runterziehst, ist es mir ein wenig peinlich und ich fange an, mich ein wenig zu wehren.
"Nee, nee, die Hose kommt runter, das weißt du doch!"

Schon wieder lande ich über deinen Knien. Jetzt spüre ich die Schläge deiner Hand noch intensiver. Es tut weh, aber der Schmerz löst einen starken Strom an Gefühlen aus, der durch meinen ganzen Körper zieht. Immer wieder treffen mich deine Schläge und ich fange ein wenig an zu strampeln, verliere die Kontrolle und lasse mich in meine Emotionen und Empfindungen fallen. Mein Hintern brennt und ich spüre meine Erregung und ein Kribbeln im ganzen Körper...

Dann lässt du mich wieder aufstehen und ich will mir die Hose wieder hochziehen.
"Du denkst doch nicht, daß es das etwa schon war? Nein, so schnell kommst du mir nicht davon. Ich habe dir doch gesagt, daß du Bekanntschaft mit dem Rohrstock machen wirst."
Ich schlucke und sage:
"Du weißt doch, daß ich davor Angst habe, bitte nicht!"
"Deshalb ja, sonst lernst du ja nicht, wie wichtig es ist die Brille aufzusetzten."

Bei deiner Unerbittlichkeit und Strenge steigt meine Erregtheit ins Unermessliche. Du führst mich zu einem Sessel und beugst mich nach vorne. Ich drehe mich noch mal um und sehe den langen dünnen Stock in deiner Hand. In mir brodelt es, eine Mischung aus Angst, Neugier und Erregung.

Dann trifft mich der Stock zum ersten Mal. Es ist wie ein Blitz. Es brennt, es tut weh, aber das Gefühl ist unglaublich. Der Strom in meinem Körper ist jetzt wie im Sturm und ich bin wie elektrisiert. Nach Sechs Schlägen, die ein Feuer in mir ausgelöst haben, legst du den Stock zur Seite.

Ich stehe vor dir und schaue dich mit großen Augen an. Du ziehst mich an dich und ich falle in deine Arme. Ich fühle mich ungewohnt leicht und frei, als hätte ich gerade einen einen Marathon gewonnen...

Ich schmiege mich an dich, erregt, entspannt und glücklich, daß ich angekommen bin.

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